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„Niklas“ hält auch die Rethener Feuerwehr in Atem

[RETHEN]

Orkantief „Niklas“ traf auch die Ortschaft Rethen mit voller Wucht. Die Feuerwehr rückte gestern zu sieben Einsätzen in nur vier Stunden aus.. Mit Windgeschwindigkeiten, die in Böen teilweise Stärke 12 erreichten, gab es ab 15.30 Uhr auch für die Ortsfeuerwehr Rethen viel Arbeit. Zu insgesamt sieben Einsätzen nacheinander mussten die Ehrenamtlichen mit ihren Fahrzeugen ausrücken.

Zuerst wurde auf der Bundesstraße 443 in Höhe der Abfahrt Laatzen ein Baum zersägt und von der Fahrbahn geschafft. Danach entfernten die Feuerwehrleute mit Reißhaken Geäst, das auf den Gehweg der Hildesheimer Straße in Rethen zu fallen drohte, um gleich anschließend ganz in der Nähe einen Baum zu entfernen, der auf die Oberleitung der Stadtbahn zu stürzen drohte. Hierzu musste der Strom durch die Üstra abgeschaltet werden, um die Arbeiten von einem Hubsteiger aus beginnen zu können.

Reste eines weiteren Baumes auf der Peiner Straße/Ecke Allensteiner Straße wurden von einem Gehweg entfernt, bevor die nächste Alarmierung zu einem Baumarkt im Gewerbegebiet Rethen-Nord erfolgte. Hier hatte der Orkan eine Leuchtreklame eingedrückt. Teile davon waren herabgestürzt und hatten auch einen abgestellten PKW beschädigt. Mit tatkräftiger Unterstützung durch ein mit der Drehleiter angerücktes Team der Ortsfeuerwehr Laatzen wurde die Leuchtreklame abmontiert und so weiterer Schaden verhindert.

Zu guter Letzt wurde dann noch weiteres Geäst entfernt, welches in die Gleise der Üstra-Linie 1 zwischen den Haltestellen Rethen-Nord und Laatzen-Rethener Winkel geweht worden war. Es entstand teilweise Sachschaden. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

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