LAATZEN. So hatten sich die Damen der HSG Laatzen-Rethen ihr Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten der Landesliga, Lehrter SV, ganz bestimmt nicht vorgestellt. Die 15:12-Halbzeitführung reichte nicht einmal zu einem Punktgewinn.. Das war ein Satz mit X – das war nix! Obwohl die Frauen der HSG Laatzen-Rethen schnell 3:0 und beim Halbzeitpfiff 15:12 in Lehrte geführt haben, kam nach den 60 Spielminuten für sie nichts heraus. In den zweiten 30 Spielminuten präsentierten sich Bruns, Lange und Co. in einer unzureichenden Angriffsform.
Wenn selbst eine so erfahrene Werferin wie Iris Bruns eine Fülle von Fehlwürfen zu verzeichnen hat, dann spiegelt das einiges wider. Das Fehlen von Daniela Primus in weiten Teilen der 1. Halbzeit und auch in der Schlussphase dieses Spiels konnte von den anderen HSGerinnen nicht kompensiert werden. Auch die sonst treffsichere Fenja Janssen blieb heute einiges schuldig.
Und so kam es, wie es oft im Sport kommt: die in Führung liegende Mannschaft gibt das Spiel aus den Händen, der Gegner baut sich auf und steht am Ende – nicht einmal unverdient – als Gewinner da. Ganze sechs Tore im zweiten Spielabschnitt sind schlichtweg zu wenig – auch wenn der Gegner Tabellenvorletzter ist.
HSG Laatzen-Rethen: Mareike Berger – Rüya Özlu (2), Hülya Özlu, Fenja Janssen (3), Anna Fehrens, Iris Bruns (1), Jana Lange (5), Melanie Bernstein (2), Linda Baranek (3), Jana Keller (1), Daniela Primus (4).