Laatzen
Sonntag, 17.06.18 - 17:55 Uhr

Feuerwehr: Weiterbildung steht im Mittelpunkt

Seminar der Freiwilligen Feuerwehr Gleidingen

André Oestreich (rechts im Bild) erläutert Justin Schwarze (links) und Tobias Feichtinger (mitte) wie eine vorhandene Rettungsöffnung (Heckfenster) mit dem Spreizer vergrößert werden kann

Im Rahmen der Weiterbildung führte die Feuerwehr Gleidingen Sonnabend ein Seminar zum Thema Technische Hilfeleistung an einem verunfallten Personenkraftwagen durch. Hierzu trafen sich die interessierten Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr um neun Uhr am Feuerwehrhaus, wo bereits zwei Schrottfahrzeuge bereitstanden, an welchen die verschiedenen Szenarien geübt werden konnten.

GLEIDINGEN. 

Begonnen wurde mit allgemeinen Grundlagen wie die Herrichtung der Bereitstellungsplane, auf welcher alle für die technische Hilfeleistung benötigten Materialien und Werkzeuge abgelegt werden müssen, sowie deren Sinn und Funktionsweise. Im weiteren Verlauf wurde an den Fahrzeugen das Glasmanagement erläutert, was die Entfernung der einzelnen Scheiben an einem Fahrzeug beinhaltet. Hierzu wurden die Seitenscheiben sowie die Heckscheibe abgeklebt, mit einem Federkörner zerstört und aus dem Fahrzeug entfernt. Die aus Verbundglas bestehende Frontscheibe konnte lediglich mit einer Glassäge zersägt und entsprechend entfernt werden.

 

Im Anschluss an die Grundlagen wurde die Gruppe in zwei Hälften aufgeteilte, wobei abwechselnd die Schnitt- und Spreiztechniken sowie die daraus resultierende Schaffung von Rettungsöffnungen und die Fahrzeugstabilisierung erläutert wurden. Die Stabilisierung erfolgte bei einem auf der Seite liegenden Personenkraftwagen mittels Abstützsystem, welches verhindert, dass ein verunfalltest Fahrzeug umkippt oder ungewollt eine andere Position einnimmt. Bei der Schaffung von Rettungsöffnungen wurden verschiedene Wege zur Rettung einer Person aus einem Fahrzeug gezeigt. Die Türen und das Dach der Fahrzeuge müssten hierzu teilweise mit hydraulischem Rettungsgerät entfernt, oder vorhandene Öffnungen (Fenster) mit einem Rettungsspreizer entsprechend vergrößert werden.

 

Auch das Wegklappen des Vorderwagens mit Hilfe des hydraulischen Rettungszylinders konnten ausprobiert sowie die daraus hervorgehenden Gefahren für die eingeklemmte Person analysiert werden. Am Nachmittag war es geschafft und alle "verunfallten Personen" waren aus den Fahrzeugen befreit. Alle Teilnehmer zeigten sich sehr beeindruckt von dem lehrreichen Tag und hoffen auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr. Als letzte Handlung an diesem Tag mussten lediglich noch der Hof des Feuerwehrhauses aufgeräumt, die Glasreste zusammengefegt sowie die Fahrzeuge beim Schrotthändler entsorgt werden.

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